Keine Angst vor Stress und Leistungsdruck – Umgang und Prävention

27. März 2019 von

Fristen und Termine stehen an der Tagesordnung von uns Steuerfachangestellten. Neben der laufenden Arbeit in der Kanzlei, Telefongesprächen und Meetings sollen zusätzlich die aktuellen Rechtsprechungen verfolgt werden. Somit kann unsere Tagesplanung schnell mal über den Haufen geworfen werden. Plötzlich macht sich die Angst breit all diesen Aufgaben nicht mehr gerecht zu werden, sie nicht gut genug oder nicht fristgerecht erledigen zu können. Schnell kann man in der Stressfalle sitzen. Also beginnt man alles gleichzeitig zu bearbeiten. Solange noch alles erfolgreich und zeitgerecht erledigt wird, stellt sich ein Glücksgefühl ein und man spricht vom sogenannten positiven Stress. Doch leider bleibt einem in solchen Situationen oft mal schnell die Luft weg. Kopfschmerzen, Schweißausbrüche und Muskelverspannungen sind nur einige wenige von so vielen Anzeichen des negativen Stresses.

Spätestens an diesem Punkt ist es wichtig sich dem Stress bewusst zu werden, keine Angst zu haben und den Stress abzubauen. Dabei ist das allerwichtigste ausreichend Pausen zu machen. Eine Kaffeepause oder ein Smalltalk mit den Kollegen bieten sich für kleinere Pausen an. Diese kürzeren Pausen mit einer Dauer von ca. 10 Minuten sollten neben einer längeren Mittagspause, die am besten für einen Spaziergang im Park oder um den Block genutzt wird, unbedingt mit in den Tag eingeplant werden. Liegt für längere Zeit der ein oder andere schwierige Fall auf dem Schreibtisch, empfiehlt es sich, sofern die Möglichkeit besteht, den Fall beiseite zu legen und am nächsten Tag wieder daran weiter zu arbeiten. Andernfalls spricht auch nichts dagegen die Kollegen um Hilfe zu bitten. Sitzt man erst mal in der Stressfalle muss das eigene Verhalten geändert werden. Das heißt: positive Gedanken machen, offen mit den Kollegen über diese Situation sprechen und auch mal nein zu neuen Aufgaben zu sagen.

Glückliche Steuerfachangestellten-Azubis

Damit es aber erst gar nicht zu dieser Stressfalle kommt, ist es wichtig den Stress vorzubeugen oder den negativen Stress in positiven Stress umzuwandeln. Dies kann auf verschiedenste Art und Weise geschehen. Vielen Menschen hilft es einen Wochenplan aufzustellen. Beispielsweise würde es sich doch anbieten freitags einen Plan für die kommende Woche zu schreiben. Somit ist der Kopf am Wochenende schon mal frei von Gedanken für die neue Woche im Büro. Dieser Wochenplan sollte jedoch nicht zu voll gepackt werden, sondern mit realistischen Ziele versehen werden. Warum? Wird der Wochenplan erfolgreich abgeschlossen oder sogar mehr als geplant bearbeitet, sorgt der positive Stress dafür, dass wir uns glücklich und motiviert fühlen.

Um den Wochenplan richtig umzusetzen, muss man sich selbst die Fragen stellen: Wann bin ich am effektivsten? Vormittags oder nachmittags ? Am Anfang oder Ende der Woche? Dann heißt es die schwierigen und leichten Aufgaben gezielt in den Wochenplan einfließen lassen.

Aber nicht nur das richtige Zeitmanagement und der Stressabbau im Büro sind unausweichlich, sondern auch die Vermeidung von Freizeitstress. In unserer heutigen Welt sind wir ständig erreichbar. Also einfach mal das Handy weglegen, zu einem guten Buch greifen und sich Zeit für sich nehmen. Das wichtigste ist aber, dass wir uns neben der Arbeit in der Kanzlei unbedingt die Zeit für die eigenen Hobbys, die Familie und Freunde nehmen. Auch hier empfiehlt es sich bestimmte Tage mit Freizeitaktivitäten, wie beispielsweise Sport nach der Arbeit, zu füllen und sich daran zu halten. Wächst trotzdem einem mal alles über den Kopf hinaus heißt es, nicht scheu sein sondern offen für neues. Warum nicht mal einen kreativen Kurs belegen oder eine neue Sportart ausprobieren? Denn die Zeit für deine Entspannung und dich selbst, kannst nur du dir nehmen.


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