Halbzeit: Zwischenprüfung als angehender Steuerfachangestellter

20. September 2015 von

„Die Zeit ist um“, tönt es mit tiefer Stimme im Saal. Stifte fallen auf den Tisch. Erleichterung gemischt mit Verzweiflung machte sich hörbar breit im Prüfungssaal.

Ja, die Zwischenprüfung stand an. 320 Auszubildende und Umschüler haben mehr als die Hälfte ihrer Steuerfachangestellten-Ausbildung geschafft. Im Folgenden möchte ich mal genauer darauf eingehen, und Du wirst feststellen, dass das Wort „Prüfung“ gar nicht so angsteinflößend ist, wie es für manch einen klingt.

Es wird ernst

Mit gut drei Monaten Vorlauf begann meine Vorbereitung. Anhand dieses Zeitraums erkennst Du, was für einen umfangreichen Beruf wir erlernen. Sich weniger Zeit zu geben, halte ich für nicht empfehlenswert. Auf den ersten Blick scheinen anderthalb Jahre nicht viel Stoff zu sein. Doch mit jeder Markierung mehr in den Gesetzbüchern, realisierst Du, wie viel Du wirklich bisher gelernt hast. Wissen, was Dir keiner nehmen kann. Wissen, was nur Du anwenden kannst und wofür Du Dir auch mal selbst auf die Schulter klopfen kannst.

Das ist das, was Außenstehende selten sehen. Diese Anforderungen, die man schon während der Ausbildung zu meistern hat. In anderen Berufen sind Prüfungen etwas ganz anderes als Prüfungen eines Steuerfachangestellten. Natürlich auch entsprechend schwierig, doch weitaus weniger komplex und vielschichtig. Hieran erkennst Du, welche Verantwortung Du später tragen wirst und was Dein Beruf von anderen unterscheidet.

Du bist nicht allein

Als Auszubildender Steuerfachangestellter findet die Vorbereitung nicht nur zu Hause statt. Auch die Berufsschule unterstützt dabei in bester Weise: Frühere Prüfungen werden Stück für Stück auseinandergenommen. Dadurch bekommst Du ein besseres Gefühl, wie Deine Prüfung ablaufen wird. Und man mag es kaum glauben: Man wird entspannter. Zu dem hatte ich das Glück, dass mich auch meine Kanzlei in vollstem Umfang unterstützt. Sei es der Besuch von vorbereitenden, intensiven Seminaren der eigenen Akademie oder die Hilfe durch Kanzleimitarbeiter. Niemals ist man auf sich allein gestellt. Denn auch auf Seminaren triffst Du auf Gleichgesinnte. Man tauscht sich aus und man kann sich gegenseitig unterstützen. Nichts wird einem verwehrt. Ich konnte mich vollends auf die Prüfung konzentrieren. Deshalb bin ich sehr glücklich, in dieser Kanzlei meine Ausbildung zu absolvieren. Leider gibt es einige, denen nicht so viel an ihren Auszubildenden liegt. Sollte das bei Dir der Fall sein, nimm deinen Mut zusammen und finde eine bessere Kanzlei. Große Beratungsunternehmen haben meiner Erfahrung nach in dieser Hinsicht einen guten finanziellen Spielraum mit großer Loyalität.


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