BWL und Steuern dual studieren – Diese Lerntipps helfen Dir

12. Juli 2016 von

Wie bereits in meinem vorherigen Blogbeitrag 5 effektive Lerntipps für angehende Steuerfachangestellte wird es auch in diesem Artikel wieder um die besten Lernmethoden gehen. Diese unterscheiden sich teilweise von den bereits vorgestellten. Diesmal beziehe ich mich ausgiebiger auf das duale Studium, z. B. an der Berufsakademie in Leipzig oder Dresden mit Schwerpunkt „Steuern“. Wie bei einem klassischen Studium finden bei der dualen Variante alle sechs Monate Semesterprüfungen statt, um Deinen gegenwärtigen Wissensstand zu überprüfen. Dies macht also permanentes Lernen unerlässlich, um das duale Studium mit Erfolg abschließen zu können. Im Folgenden stelle ich Dir nun vor, welche Lernmethoden ich nutze und wie ich mir meine Zeit während des Studiums passend einteile.

BWL-Studentin lernt Steuerwesen in der Bibliothek am Bücherregal

Bezüglich des optimalen Lernorts muss jeder selbst für sich festlegen, wo er am besten lernen kann. Ruhe ist aber notwendig, damit sich das Gehirn Lerninhalte optimal merken kann. Deshalb gehen viele BWL-Studenten mit Schwerpunkt Steuerwesen auch in die Bibliothek, um sich den Stoff einzuprägen.

 

Lerntipp 1: Erstelle einen Lernplan!

Ein Lernplan hilft Dir dabei, Deine Zeit optimal einteilen zu können. Zudem ermöglicht er Dir den Überblick über all Deine Module (Fächer) zu behalten. Dies wird vor allem kurz vor der Prüfungsphase von großen Nutzen sein, da es hier meist ziemlich stressig wird und man gern mal vergisst, für ein Modul zu lernen. Dank Deines Lernplans wird Dir das jedoch nicht passieren.

Lerntipp 2: Nutze die dreimonatige Praxisphase!

Teil des dualen Studiums ist es, dass Du zwischen den Theoriephasen, welche an der Berufsakademie stattfinden, drei Monate Praxis in Deinem Ausbildungsunternehmen absolvierst. In dieser Zeit solltest Du die Theorie allerdings nicht vernachlässigen. Im Gegenteil: Ein Blick in Deine Modulunterlagen an den Wochenenden oder nach dem Feierabend kann Dir sehr weiterhelfen, da die bereits vermittelten Inhalte in den Folgesemstern vorausgesetzt werden. So wiederholst Du ständig das bereits Gelernte und kannst dann sofort ohne Probleme ins nächste Semester durchstarten.

Lerntipp 3: Selbststudium!

Mit diesem Begriff wirst Du besonders zu Beginn Deines Studiums des Öfteren konfrontiert. Die Dozenten wollen Dir so besonders nachdrücklich verdeutlichen, dass Du Dir gewisse Sachverhalte eben auch mal selbst beibringen musst. Das solltest Du letztlich auch wirklich tun, da die Dozenten dieses Wissen später voraussetzen. Frage also Deine Dozenten nach entsprechender Fachliteratur oder aber auch nach wissenschaftlichen Internetseiten, damit Du Dein Selbststudium erfolgreich gestalten kannst.

Lerntipp 4: Gute Aufzeichnungen!

Obwohl Dir in den meisten Modulen Skripte seitens der Dozenten zur Verfügung gestellt werden, empfehle ich Dir, stets eigene Mitschriften anzufertigen. Gewisse Sachverhalte sind aus Skripten nicht immer eindeutig ersichtlich oder werden generell nur mündlich vom Dozenten genannt. Deswegen ist es von besonderer Wichtigkeit, dass Du stets aufmerksam zuhörst und durch Deine eigenen Aufzeichnungen die Skripte ergänzt. Du solltest jedoch nicht wahllos alles aufschreiben, was im Unterricht angesprochen wird. Dadurch verliert man nämlich relativ schnell den Überblick. Die Dozenten wiederholen die wichtigsten Sachverhalte meist mehrfach. Diese solltest Du im Endeffekt auch mitschreiben.


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