Unterschiede zwischen Berufsschule und Schule

17. November 2015 von

Nun ja, was lernen angeht, kämpft man sich ja durch viele verschiedene Phasen in seinem Leben – auch als angehende Steuerfachangestellte in Sachsen. Zuerst kommt die Grundschule. Hier freut man sich einfach auf die Schulzeit. Jeder ist voller Energie, Wille und Tatendrang. Man freut sich auf andere Kinder und Lehrer – und natürlich auf Erfolge. Dann wird man älter und merkt, dass man ja auch was dafür tun muss: Hausaufgaben, Lernen und schlechte Noten gehören anfangs dazu. In der Mittelschule oder auf dem Gymnasium stehen auf einmal viele neue Fächer auf dem Stundenplan und mit den Jahren wird man allmählich erwachsen.

Diese Fächer sind neu in der Berufsschule

Die Berufsschule für Steuerfachangestellte unterscheidet sich etwas von der herkömmlichen Schule. Bisher hatte man fast immer die gleichen Fächer und wurde meist auf alles vorbereitet. Außerdem hat man seine Freunde, die mit einem durch dick und dünn gehen. Hingegen hat man in der Berufsschule berufsspezifische Fächer. Nix mehr mit Chemie, Biologie oder Neigungskursen. Jetzt heißt es Rechnungswesen, Steuerlehre und AWL (Allgemeine Wirtschaftslehre). Doch der Stundenplan enthält trotzdem noch Bekanntes: Deutsch, Englisch und Gemeinschaftskunde gehören genauso dazu wie Sport. In der Mittelschule dachte ich mir immer: „Endlich mal abschalten bei Fächern wie Sport oder bei schlechten Noten.“ Oder: „Ach man hat ja noch ein paar Jahre Zeit, um die schlechte Note auszubessern.“ Doch jetzt macht man sich viel mehr Gedanken. Schließlich hängt ja auch viel dran. Unsere Schulleiterin kam am ersten Schultag des ersten Lehrjahres zu uns und begrüßte uns mit:„Willkommen bei der wohl schwersten Ausbildung Deutschlands. Die Durchfallquote ist sehr hoch.“ Das schockt natürlich. Wenn jetzt Hauptfächer ausfallen, macht man sich eher einen Kopf darum, ob man überhaupt alles schafft und warum man die unwichtigen Fächer nicht weglassen könnte. Wenn man jetzt eine schlechte Note hat, bedeutet das eine extra Nachtschicht. Alle Noten werden von Jahr zu Jahr mitgezählt. Die Berufsschule ist also nicht so chillig, wie man es sich es in der Mittelschule vorstellt. Es ist aber auch kein „Beinbruch“. Es bedeutet nur mehr Verantwortung und das gehört zum Erwachsen werden dazu.

Berufsschule Löbau

Berufliches Schulzentrum für auszubildende Steuerfachangestellte in Löbau. Weitere Berufsschulen für zukünftige „Steuerexperten“ gibt es in Dresden, Leipzig, Chemnitz und Zwickau.

 

Freunde und Mitschüler ändern sich

Wenn man in die Berufsschule geht, kennt man meist niemanden. Aber genau wie in der Mittelschule lernt man auch hier neue Freunde kennen. Alte Kontakte aus der Schulzeit bleiben selten alle bestehen. Und mit den neuen Freunden hat man in der Regel trotz größerer Verantwortung genauso viel Spaß, wie mit den früheren.

Fazit

Berufsschule für Steuerfachangestellte ist zwar härter als die bisherige Schulzeit. Aber man wird immer Menschen finden, mit denen man sich versteht und die einen durch dick und dünn begleiten.


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