Steuerexperte mit Zukunft –
und Aufstiegschancen!

Als Steuerfachangestellte/r hast Du die besten Karrierechancen. Du willst Dich nach der Ausbildung weiterentwickeln? Kaum ein anderer Ausbildungsberuf bietet Dir mehr Möglichkeiten, Dich fortzubilden und aufzusteigen. Fachassistent/in Lohn und Gehalt, Steuerfachwirt/in, Steuerberater/in oder im Anschluss noch ein Studium? Du entscheidest und Du bestimmst, wie es weitergeht.

 

Deine Karrierechancen im Überblick

Deine Karrierechancen im Überblick

Ivan erzählt dir mehr über seinen Werdegang und seine Tätigkeit als Steuerberater und in dem Video von Nina erfährst du mehr über das duale Studium.

Weiterbildung und Spezialisierung

Das Steuersystem in Deutschland wird ständig geändert. Regelmäßige Weiterbildungen bringen Dich deshalb immer wieder auf den neusten Stand. Sie machen Dich fit für Deine berufliche Zukunft. In diesem Zusammenhang kannst Du Dich nach der Ausbildung auch auf ein bestimmtes Fachgebiet oder eine Wirtschaftsbranche spezialisieren. Natürlich kannst Du auch eine der folgenden Karrierechancen nutzen.

Fachassistent/in Lohn und Gehalt: Ein Spezialist für Kniffliges

Die Arbeitswelt wird vielfältiger und das wirkt sich auf die Lohn- und Gehaltsabrechnungen von Unternehmen aus. Als Fachassistent/in Lohn und Gehalt verfügst Du über umfangreiches Wissen auf diesem Spezialgebiet und stehst Mandanten und Kollegen als Experte zur Verfügung. Bereits nach einjähriger Tätigkeit als Steuerfachangestellte/r kannst Du eine entsprechende Prüfung ablegen und erklimmst damit die nächste Stufe auf Deiner Karriereleiter.

Steuerfachwirt/in: Mehr Verantwortung übernehmen

Eine erfolgreiche Fortbildung zum/zur Steuerfachwirt/in bietet Dir die Chance, in der Kanzlei anspruchsvollere Mandate zu betreuen und eine gehobene Position zu bekleiden. Das schlägt sich in der Regel auch in Deiner Bezahlung nieder. Nach drei Jahren Berufspraxis als Steuerfachangestellte/r kannst Du die Prüfung absolvieren. Sie besteht aus drei Klausuren, in denen Du nachweist, dass Du über tiefere Kenntnisse im Steuerrecht und Rechnungswesen verfügst.

Steuerberater/in: oben angekommen – auch ohne Studium

Als Steuerberater/in hast Du alle Trümpfe in der Hand: Arbeite angestellt in einem Steuerbüro oder Unternehmen. Alternativ gründest Du selbst eine Kanzlei, stellst Mitarbeiter ein und berätst eigenverantwortlich Mandanten.

Um Steuerberater/in zu werden, brauchst Du nicht unbedingt einen Studienabschluss. Wer die Steuerfachangestellten-Ausbildung erfolgreich beendet und weitere zehn Jahre berufspraktische Erfahrungen gesammelt hat, kann die anspruchsvolle Prüfung ablegen. Diese lange Berufsphase verkürzt sich durch die Fortbildung zum/zur Steuerfachwirt/in. Mit dieser sind insgesamt nur sieben Jahre Berufspraxis notwendig, um zur Steuerberaterprüfung zugelassen zu werden.

Lieber ein Studium?

Ein wirtschafts- oder rechtswissenschaftliches Hochschulstudium ist eine weitere Möglichkeit, um in einer Steuerkanzlei erfolgreich aufzusteigen. Hier gibt es zwei Möglichkeiten für die Gestaltung Deiner beruflichen Zukunft.

Variante 1: Du hast bereits eine Lehre als Steuerfachangestellte/r absolviert. In diesem Fall hast Du eine gute Grundlage für ein anspruchsvolles betriebswirtschaftliches Studium. Denn in Deiner Ausbildung baust Du schon umfangreiches Wissen in den Bereichen Rechnungswesen, Steuern und Betriebswirtschaft auf. Deinen Mitstudenten bist Du somit am Anfang ein gutes Stück voraus. Strebst Du danach die Steuerberater-Prüfung an, musst Du in jedem Fall aber noch zwei bis drei Jahre berufspraktisch tätig sein. Solltest Du schon eine Weile als Steuerfachangestellte/-r gearbeitet haben, werden diese Zeiten nicht angerechnet.

Variante 2: Du kommst frisch von der Schule und möchtest keine Ausbildung, sondern gleich ein betriebswirtschaftliches Studium mit Schwerpunkt Steuern beginnen. Dieser Weg empfiehlt sich besonders, wenn Du früh erwägst, Steuerberater/-in zu werden. Er hat den Vorteil, dass Du im Anschluss an Dein Studium nach zwei bis drei Jahren berufspraktischer Tätigkeit das Steuerberater-Examen ablegen kannst. An der Münchner Hochschule Dual kannst Du auch ein BWL-Studium und eine Ausbildung als Steuerfachangestellte/r kombinieren.

Wenn Du Dich für eine Hochschule entscheidest, dann sind die dualen Studiengänge der Berufsakademien in Sachsen und Thüringen empfehlenswert. Duales Studium bedeutet, dass der/die Student/-in in vierteljährlichem Wechsel an der Staatlichen Studienakademie (Theorie) und in der Kanzlei seines Praxispartners (Praxis) studiert. Das dreijährige betriebswirtschaftliche Studium mit steuerrechtlicher Spezialisierung ist beispielsweise an den Berufsakademien in Dresden und in Leipzig oder z. B. an der Hochschule für angewandtes Management in Erding und an der Hochschule Landshut.

Voraussetzung: mindestens Fachhochschulreife oder Bestehen der Zugangsprüfung bei abgeschlossener Berufsausbildung

Du möchtest während dem Studium Praxiserfahrung sammeln? Aktuelle Praktikumsangebote für Studenten findest du in der Praktikumsbörse für Studenten.

Weitere Informationen zu den verschiedenen Aufstiegschancen und Prüfungsvoraussetzungen erhältst Du auf den Webseiten der Steuerberaterkammern Sachsen, München und Thüringen.

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